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Historie spüren.

1893 erwarb Weinwirtssohn Andreas König das Bergmeisterhaus in Randersacker. Als Teil des Zehnthofs war es einstmals der Wohnsitz des ‘Bergmeisters’, dem Vermittler zwischen Winzern und den Domherren des nahen Würzburgs. Bis zur Säkularisation 1803 mussten die Winzer den ‘Zehnt’ (der zehnte Teil) an das Würzburger Domkapitel abliefern. Baubeginn des Bergmeisterhauses war schon 1719. Der großen Baumeister Balthasar Neumann prüfte seinerzeit die Rechnungen, seine Handwerker gestalteten die Inneneinrichtung. Heute noch zeugen Stuckdecken und Gewölbekeller von damaligen Fertigkeiten und Qualität. Lebendige Geschichte ist eine noch voll funktionsfähige Dockenkelter aus dem Jahr 1797. Heute hier leben und arbeiten zu dürfen vermittelt jedem von uns ein ganz besonderes Gefühl von Freude, Stolz und Verantwortung.
Bild: Bergmeisterhaus Bild: Bergmeisterhaus Tradition bedeutet, das Feuer weiterzugeben, wenn es noch brennt