TORCULUM

Das Keltern ist die     Geburt des Weines ...

...ein besonderer Moment, in dem aus reifen köstlichen Trauben ein edler Saft entsteht. Bei diesem faszinierenden Vorgang wird die Arbeit eines ganzen Jahres in den Keller gebracht.

In der Hofeinfahrt unseres Bergmeisterhauses steht eine historische Dockenkelter von 1797.

Bis 1961 wurde diese regulär verwendet. Aus ihr sind schon viele gute Weine hervorgegangen, einst auch die edelsten Tropfen der Domherren zu Würzburg. So manchen Jahrhundertjahrgang hat sie mitgekeltert.

TORCULUM (NR. 1217)

-unser Fernsehstar-

2019

Randersackerer Sonnenstuhl

 

Die SILVANER-Trauben für diesen besonderen Wein wurden auf unserer historischen Dockenkelter von 1797

24 Stunden gekeltert und anschließend spontan im Holzfass vergoren.

Der Wein erinnert an Mango und Honigmehlone, sehr vielschichtig und dicht im Geschmack mit einem langen Nachklang.

 

trocken


Deutscher Prädikatswein Spätlese

RS 3,1   GS 5,8   A 13,5% vol

Enthält Sulfite

0,75 l

Bitte die gewünschte Stückzahl im Warenkorb eingeben

2016 Sonnenstuhl Spätlese

24,00 €

32,00 € / L
  • 1,5 kg
  • 1 - 4 Werktage Lieferzeit1

TORCULUM (NR. 1217)

2016

Randersackerer Sonnenstuhl

 

Die SILVANER-Trauben für diesen besonderen Wein wurden auf unserer historischen Dockenkelter von 1797

24 Stunden gekeltert und anschließend spontan im Holzfass vergoren.

Der Wein erinnert an exotische Früchte, ist sehr vielschichtig und langanhaltend im Geschmack mit einer angenehmen Restsüße.

Steckenpferd von Rafael

 

 „Wein aus der Umstellung auf den

ökologischen Landbau“ DE-ÖKO-006


Deutscher Prädikatswein Spätlese

RS 12,1   GS 5,4   A 13% vol

Enthält Sulfite

0,75 l

Bitte die gewünschte Stückzahl im Warenkorb eingeben

2016 Sonnenstuhl Spätlese

24,00 €

32,00 € / L
  • 1,5 kg
  • 1 - 4 Werktage Lieferzeit1

Seit 2014 nutzen wir das über 200 Jahre alte Hebelwerk für einen ganz besonderen Wein. Der Pressvorgang dauert bis tief in die Nacht und nicht selten bis zum nächsten Tag.

Mit Hilfe von Deckbrettern und Bracken aus Eiche wird langsam Druck über eine Eisenspindel aufgebaut. Mit einer langen Kelterstange wird die Spindel Stück für Stück nach unten gedreht. Wenn die Kraft nicht mehr ausreicht dient ein „Tummelbaum“ mit einem Seil, als eine Art Winde zur weiteren Hebelübersetzung. Alle paar Stunden muss die Kelter geöffnet werden um die Traubenmaische aufzulockern. Kommt nicht mehr genügend Saft, so wird mit einem „Behaumesser“ zu später Stunde der Rand des Maischekuchens abgeschnitten und auf der Mitte verteilt.

In jedem Tropfen steckt viel Zeit, Mühe und Liebe.

Die handgelesenen Trauben werden nur mit Hebeltechnik und Muskelkraft ganz langsam und schonend gepresst.


Das Keltern ist wie eine Zeitreise in ein anderes Jahrhundert.

Der fertige Wein lädt zur Entschleunigung ein. Sich Zeit zu nehmen und zu besinnen, welche Mühe in jedem Schluck gespeichert ist, wie oft der Winzer im Weinberg an seinen Rebstöcken zur Pflege vorbei gegangen ist und wie viele Sonnenstrahlen im Wein eingefangen wurden.